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Bewirtschaftung

Aufgrund der Tatsache, dass bei dieser Form der Sonnenstromerzeugung landwirtschaftliche Flächen genutzt werden können, bedarf es keiner zusätzlicher Flächen. Kommunen, Energiegemeinschaften und Powerbauern verdoppeln aber den Erlös aus ohnehin bestehenden und bewirtschafteten Äckern und Grünlandflächen. Das macht Sie zum/r VorreiterIn auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft – und das noch dazu mit wirtschaftlichem Nutzen!

Verstellbare Modultische und lange Bewirtschaftungslinien

Das System bietet die Möglichkeit, die Modultische entsprechend zu verstellen, damit die Bewirtschaftung zwischen den Modulreihen ermöglicht wird. Per Smartphone-App können die Landwirte die Module in den sogenannten „Bewirtschaftungsmodus“ versetzen. In diesem Modus kann eine Beschädigung der Module durch z.B. Steinschlag größtmöglich verhindert werden. Entscheidend bei diesem Konzept ist die optimale Wahl der Reihenabstände zwischen den Modultischreihen, um landwirtschaftlichen Maschinen ausreichend Platz zur Verfügung zu stellen. Diese Abstände können bereits bei der Planung an die Bedürfnisse der Bewirtschaftung angepasst werden.

Ackerbau

Es gibt Feldfrüchte, die in besonders heißen Jahren durch die Teilverschattung sogar besser wachsen. Wie sich die Ernteerträge entwickeln, ist sehr standortspezifisch und hängt stark von den Böden und den lokalen Wetterverhältnissen ab. Diesbezüglich fehlen noch langjährige Erfahrungswerte und wissenschaftliche Untersuchungen.  

Nach den Erfahrungen bisheriger Agrar-PV-Testanlagen zeichnet sich ab, dass Feldfrüchte wie Kartoffeln, Leguminosen (z.B.: Soja), Salat, Spinat, Ackerbohnen, Zwiebeln, Pflückbohnen, Gurken, Zucchini, Getreide (Ro, G, Bu, Ha), Raps, Erbsen, Spargel, Karotten und Rettich für die Agrar-Photovoltaik geeignet scheinen. 

Grünlandbewirtschaftung

Frisches Gras, Klee und Heu vom Sonnenfeld stellen gar kein Problem dar. Der Modulreihenabstand ist an den landwirtschaftlichen Fuhrpark angepasst. Per Smartphone App können die Landwirte die Modultischreihen in den sogenannten „Bewirtschaftungsmodus“ versetzen und schon geht`s los. Und ganz „nebenbei“ wird Strom geerntet! 

Blühstreifen/Bienenweide

Unter den Modulreihen und um die Modulverankerungen sind jeweils Blühstreifen bzw. Bienenweiden angelegt. Das schafft einen ökologischen Mehrwert durch erhöhte Biodiversität, weil diese Flächen Insekten und Nützlingen Lebensräume bieten, die wiederum zur Bestäubung und zur Minderung von Schädlingsbefall beitragen können. 

Die Vorteile im Überblick

  • Keine Flächenkonkurrenz zur Lebensmittelproduktion (landwirtschaftliche Nutzung: 80 %, Blühstreifen: 18 %, Anlagenkomponenten: 2 %)
  • Feuchtere Böden durch Teilverschattung und Windschutz
  • Zusätzlicher Erlös aus Doppelnutzung  
  • Krisenfest bei klimabedingten Ernteverlusten
  • Regionale und gleichzeitige Produktion von Strom und Nahrungsmitteln 
  • Höhere soziale Akzeptanz durch geringsten Flächenverlust (2 %) 
  • Diversifizierung der Erlöse durch Stromverkauf oder Pachteinnahmen 

Bin ich bereit für hektarweise Sonnenstrom?

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Eine Fläche von mindestens 5 Hektar Größe sollte sich locker machen lassen. Ob diese für eine Agrar-Photovoltaik geeignet ist? Ich hoffe es und mach den „Flächencheck“!

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